Eigenbau eines Kraftmessers

Je nachdem in welchem Bereich das Gerät messen soll, brauchst du eine starke oder eine weiche Feder – am besten sind natürlich zwei Federn. Die Federn sollten etwa 10 Zentimeter lang sein. Nimm beispielsweise ein Brett und schraube einen Haken an das Brett, damit du die Feder aufhängen kannst. Nun musst du eine Skala am Brett anzeichnen. Verwendest du zwei unterschiedliche Federn, musst du auch zwei Skalen erstellen. Der Nullpunkt befindet sich dort, wo die Feder endet. Möchtest du besser ablesen, kannst du einen Zeiger unten an der Feder anbringen – dieser muss auf die Skala am Brett zeigen. Lass dir etwas einfallen.

Für diesen Versuch reicht es, wenn du von gerundeten g=10m/s² ausgehst. Nun hängst du Gewichte an die Feder. Du kannst beispielsweise 100 g Gewichte verwenden, das entspricht in etwa einer Tafel Schokolade. Markiere jeweils die Längenänderung der Feder: 100 g entsprechen in etwa einem Newton.

Nimmst du eine harte Feder, musst du gegebenenfalls mit größeren Gewichten arbeiten, um eine Längenveränderung der Feder überhaupt zu sehen. Mit einer starken Feder kannst du größere Kräfte als mit einer weicheren Feder messen. Mit einer weichen Feder kannst du zwar nicht so große Kräfte messen, dafür sind die Messungen genauer.