Festlegung der Dichte

Definition der Dichte

Das Verhältnis von der Masse zum Volumen bestimmt die Dichte

Bei der Dichte ist die Masse zum Volumen proportional; also verhältnisgleich. Das bedeutet, bei proportionalen Größen ist die Verdopplung (Verdreifachung, Halbierung, …) der einen Größe (Masse) stets mit einer Verdopplung (Verdreifachung, Halbierung, …) der anderen Größe (Volumen) verbunden.

Ist die Masse (m) eines Körpers zu seinem Volumen (V) proportional, wird das wie folgt dargestellt: m ~ V (m ist proportional zu V).

Jeder Stoff hat eine bestimmte Dichte. Den Begriff Dichte könnt Ihr wörtlich nehmen. Vergleichen wir zwei gleich große Körper. Ein Körper ist federleicht, der andere schwer wie Eisen. Der schwere Körper hat die größer Dichte als der federleichte Körper.  Beim Volumen verhält es sich genau anders herum. Der federleichte Körper hat ein höheres Volumen als der schwere Körper – sofern beide Körper gleich groß sind.

Beispiele zum Vergleich der Dichte

1 m³ Styropor ist sicherlich leichter als 1 m³ Aluminium. Umgekehrt hat 1 kg Styropor ein sehr viel größeres Volumen als 1 kg Aluminium. Genauso verhält es sich beim Wasser im Vergleich zum Quecksilber. Ein Liter Wasser ist leichter als ein Liter Quecksilber.

Formel und Einheit der Dichte

Die Formel der Dichte lautet:

Dichte

  • „ρ“ ist die Dichte [ in g / cm3 oder kg / l ]
  • „m“ ist die Masse [ in g oder kg ]
  • „V“ ist das Volumen [ in cm3 oder l ]

Die Dichte Tabelle

Eine Übersicht zur Dichte von verschiedenen Stoffen findet Ihr in der Dichte Tabelle. Die Angaben beziehen sich auf die Dichte der Stoffe bei 20° Celsius und 1013 mbar.

Bezeichnung Dichte
Aluminium 2,70 g/cm3
Ammoniak 0,77 kg/m3
Benzin 0,70 g/cm3
Blei 11,4 g/cm3
Chlor 3,21 kg/m3
Gold 19,3 g/cm3
Kupfer 8,96 g/cm3
Luft 1,29 kg/m3
Stahl 7,8 g/cm3
Wasser ( rein ) 1,00 g/cm3